Rom: In der Nebensaison geht es ruhig zu.
In den Herbst- und Wintermonaten ist Nebensaison in Rom. Das ist die Gelegenheit, Zimmer oder Ferienwohnungen zu günstigen Konditionen zu buchen.

Lange Schlangen vor den Sehenswürdigkeiten wie Kolosseum oder Peterskirche?

Das muss nicht sein. Wer die Möglichkeit hat, außerhalb der Ferientermine in die Heilige Stadt zu reisen, der kann dem entgehen und zudem noch Geld für die Unterkunft sparen. Wir bieten für Ferienwohnungen, Privatzimmer, Hotels, Pensionen oder Bed and Breakfast-Unterkünfte in Rom und Umgebung, bietet in der Nebensasion  günstige Preise an. Nebensaison ist in Rom in den Monaten November, Dezember, Januar und Februar.

Kurzentschlossene sollten schnell zugreifen, denn die Sonderangebote stehen nur in einem begrenzten Zeitraum zur Verfügung. Alle Objekte sind auf der Internet-Seite unter www.romehome.de mit Kurzbeschreibungen und Bildern versehen.

Ausgenommen von den Sonderkonditionen sind Weihnachten sowie Neujahr/Silvester. Es kann sich aber dennoch lohnen, einen Blick auf unsere Seiten zu werfen, denn auch zu diesen Terminen gibt es hin und wieder Last-Minute-Angebote. Das Angebot reicht von Bed & Breakfast-Zimmern über Ein-Zimmer-Apartments bis hin zu großen Ferienwohnungen mit Terrasse. Gruppen können in mehreren nahe beieinander gelegenen Wohnungen oder in Pensionen untergebracht werden.

 

Fast alle Unterkünfte im historischen Zentrum

 

Die von uns angebotenen Unterkünfte liegen fast ausschließlich im historischen Zentrum der "Ewigen Stadt". Sie verteilen sich auf die Gegenden zwischen Hauptbahnhof Termini und Kolosseum, Spanische Treppe, Piazza Navona, Trastevere und Vatikan. Die Bandbreite der Vermittlung reicht vom komplett eingerichteten Zimmer mit Bad bis zur Ferienwohnnung, einer kleinen Pension oder einer schnuckeligen Bed&Breakfast-Unterkunft.

Eine ausführliche telefonische Beratung (06235 / 92 95 34) sowie zahlreiche Informationen und Tipps (Öffentliche Verkehrsmittel, Restaurants, Einkaufsmöglichkeiten usw.) gehören zu unserem Service. Rufen Sie uns an.

 

 

Unser Kooperationspartner RomaCulta bietet zahlreiche individuelle Führungen durch Rom an. Speziell für Kinder hat das Thema um den deutschsprachigen Kunsthistoriker Dr. Alessandro Canestrini spannende Themenrühungen ausgearbeitet. Beispiel: Asterix in Rom.

 

Wo beginnt eine solche Führung? Kein Problem. Ein Mitarbeiter von Romaculta holt Sie und Ihre Kinder von Ihrer Ferienwohnung, Ihrem Appartement oder Zimmer ab. Und dann geht es gleich los.

 

Asterix und Obelix waren in Rom. Wann genau bleibt ungewiss, die Jahreszahl ist historisch nicht überliefert worden. Moment, aber wenn man ein wenig rechnet, stimmt hier überhaupt nichts mehr: Kolosseum, Kaiserresidenz und Triumphbögen - das ist ja alles nach Asterix' Besuch errrichtet worden! Die Autoren (Goschinny und Uderzo) haben ein bisschen gemogelt.

 

Trotzdem hat Asterix an den Gladiatorienkämpfen im Kolosseum teilgenommen, ist mit dem Streitwagen über dem Zirkus-Maximus gezogen, ist in der "Suburra" umhergeschweift und hat im Forum Romanum nach Schatten gesucht.

 

Die Kindertour führt u.a. zu den Ausgrabungen des Palatinhügels. Nach dem Brudermord durch Romulus wurde hier im 8.Jhdt. v.Chr. die erste Stadt gegründet. Im Laufe der Jahrhunderte änderte sich das Bild des Hügels beträchtlich: ab Augustus wurde er Sitz des kaiserlichen Hofes – 300 Jahre lang bauten die Kaiser hier ihre fabelhaften Paläste.

 

Vorbei am Triumphbogen des Titus kommt man durchs Forum Romanum zum Amphitheater der Flavier (der ursprüngliche Name des Kolosseum). Die Kampfarena diente den Gladiatorenspielen und der (beliebten) Venationes (Jagdveranstaltungen) statt.

 

Bei Interesse an einer Kinderführung können Sie gerne mit uns Kontakt aufnehmen oder direkt bei RomaCulta anfragen.

Schön, wenn man in Rom die richtige Unterkunft gefunden hat. Eine Ferienwohnung, ein Appartement oder das gebuchte Zimmer in einer Foto: Roma Sito Touristo Ufficiale.Bed and Breakfast-Pension sind immer der richtige Ausgangspunkt für Besichtigungen.

 

Unser heutiger Tipp: Die Basilika von San Paolo fuori le Mura ist eine der vier Päpstlichen Basiliken von Rom, die zweitgrößte nach dem Petersdom. 

Die Kirche wurde über dem Ort errichtet, wo der Tradition nach der Apostel Paul begraben wurde.

 

Hier  errichteten die ersten Christen eine Grabkapelle , die später von Kaiser Konstantin in eine Basilika  umgebaut wurde. Der Tradition nach erfolgte die Weihe der Kirche im Jahr  324 durch Papst Silvester I.

 

Bereits 385 wurde die Kirche erheblich vergrößert; 395 wurden die Bauarbeiten unter Kaiser Honorius abgeschlossen.

 

Die Basilika gehört zu den Pilgerkirchen Roms; ihr jetziges Aussehen geht auf den Architekten Pasquale Belli zurück, welcher zusammen mit anderen Architekten die Kirche nach einem verheerenden Brand zwischen 1825 und 1854 wieder errichtete.

 

Öfnnungszeiten sind täglich von 7 bis 19 Uhr.

Adresse:
Piazzale di San Paolo, 1

www.basilicasanpaolo.org

 

 

Foto: Roma Sito Touristo Ufficiale.Zahlreiche Sehenswürdigkeiten warten in Rom auf die Besucher. Viele interessante Spaziergänge führen zu historischen Sehenswürdigkeiten. Nach jeder Tour kann man sich in der gemieteten Unterkunft erholen - Ferienwohnungen, Pensionen oder Privatzimmer gibt es genug in Rom.

 

Einer dieser Spaziergänge könte zur Tiberinsel führen. Einer Sage nach soll die Tiberinsel infolge eines wunderbaren Ereignisses entstanden sein: das römische Volk, nachdem es den König Tarquinius Superbus vertrieben hatte, warf aus Hass auf den Tyrannen das Korn, das ihm gehörte, in den Tiber und der Schlamm, der sich daraufhin ansammelte, führte zur Entstehung der Insel. Geologisch gesehen besteht die kleine Tiberinsel wie der nahegelegene kapitolinische Hügel aus kompaktem Tuffstein, auf dem sich natürlich im Laufe der Zeit der vom Fluss geführte Schwemmsand sedimentiert hat.

 

Eine weitere uralte Tradition erklärt die seit immer bestehende Verbindung der Insel mit der Pflege der Kranken und erklärt auch die Bedeutung einer ihrer Bezeichnungen: Das Steinschiff. Im Jahr 291 v.Chr. wurde die Stadt Rom von einer furchtbaren Seuche heimgesucht, die viele Todesopfer forderte; die Priester befragten daraufhin die sibyllinischen Bücher und schickten anschließend eine Gesandtschaft nach Epidauros, dem wichtigsten Kultplatz von Aesculap, dem Gott der Heilkunst. Die Gesandten kehrten mit einer heiligen Schlange des Aesculap nach Rom zurück.

 

Auf Höhe der Tiberinsel, so berichtet Ovid in seinen Metamorphosen, tauchte die Schlange in den Fluss und flüchtete auf die Insel. An der Stelle, wo sie die Insel erreichte, wurde ein Tempel errichtet,  der dem Aesculap geweiht war. Tatsächlich ähnelt die Tiberinsel in ihrer Form einem Schiff. Im Jahr 1582 eröffneten spanische Ordensbrüder der Kirche des Heiligen  Johannes Calibita auf der Tiberinsel ein Krankenhaus, das noch bis heute besteht. Der Name des Krankenhauses “Fatebenefratelli”, Barmherzige Brüder, geht auf die Litanei zurück, die die barmherzigen Brüder leierten, wenn sie bei Einbruch der Dämmerung ausgingen, um Almosen zu sammeln. 

 

Weitere Informationen über die Tiberinsel >>>

 

Foto: Roma Sito Touristo Ufficiale.Rom bietet seinen kleinen Besuchern zahlreiche Attraktionen.

In der von Ihnen gemieteten Ferienwohnung oder in einem Zimmer werden es Ihre Kinder nicht lange aushalten. Und Langeweile muss gar nicht erste aufkommen, denn in Rom gibt es genügend Unterhaltung für kids.

Die Kleinsten können an den bunten Workshops der Casina di Raffaello, einer Ludothek im Grün der Villa Borghese, die Kinderateliers zu den Themen der jeweils stattfindenden Ausstellungen organisiert, oder des Kindermuseums Explora in der Via Flaminia 80 teilnehmen.
Bei den Größeren hat die Ludothek der Technotown mit ihre Spezialeffekten und den interaktiven Böden großen Erfolg, außerdem gibt es in Technotown ein aufblasbares Planetarium, wo die Geheimnisse des Himmels zu entdecken sind.

 

An schönen Tagen ist ein Spaziergang im Bioparco angesagt mit anschließendem Besuch im nahe gelegenen Zoologischen Museum.

 

Wenn Sie hingegen Ihre Kinder mit Marionetten, Puppenspiel oder Theater begeistern wollen, dann sind das Teatro Verde oder das Marionettentheater “San Carlino” genau das Richtige.


 

marktZu den KuItstraßen des römischen Shoppings, die man unbedingt sehen muss, gehören das Areal des Tridente mit den berühmten Via Condotti, Via Borgognona, Via Frattina und die Gegend um Piazza di Spagna, die mit bekannten Luxusjuwelierläden und Modeateliers der bedeutendsten italienischen
und internationalen Modeschöpfer geradezu übersät ist.


Obwohl auf dem Gebiet der Haute Couture Rom angeblich an zweiter Stelle nach Mailand kommt, hat Valentino seine Haute Couture Kollektion anlässlich seines 45. Jubiläums in Rom gezeigt, das Modeunternehmen Fendi hat im Jahre 2005 seine Hauptniederlassung im siebenstöckigen klassizistischen Palazzo Fendi in Rom eröffnet. Die Straßen um Via dei Condotti und Piazza di Spagna sind das Reich der Haute Couture, alle großen Modenamen haben hier ihren Sitz, und auch wenn Sie hier nichts kaufen, ist es trotzdem unterhaltsam, in dieser Gegend spazieren zu gehen und sich die Schaufenster anzuschauen.


Wenn Sie günstiger einkaufen wollen finden Sie ein paar Schritte weiter Via del Corso und die Galerie “Alberto Sordi”, wo sich Geschäfte aller Art und für jeden Geschmack befinden; Via dei Giubbonari, in der Nähe von Campo de’ Fiori, bietet preisgünstige Alternativen zu den Luxusgeschäften um Piazza di Spagna.


Weitere Shoppingmeilen liegen in der Gegend von Prati/San Pietro (Via Cola di Rienzo, Via Ottaviano) und im Stadtviertel San Giovanni (Via Appia Nuova), wo das Angebot von den kleinen Geschäften bis hin zu den großen internationalen Ladenketten reicht.


 

marktEin bunte Vielfalt bieten Rom Märkte für den Besucher. Starten Sie Ihre Tour direkt von Ihrer Ferienwohnung oder Ihrem Bed&Breakfast-Zimmer. für die nachstehenden Informationen bedanken wir uns beim römischen Touristenbüro.

 

Portico d’Ottavia, Pantheon, San Giovanni, Prati, Pinciano, Trastevere, Testaccio Beenden wir diese Übersicht mit einem Spaziergag über die bunten und lebhaften Märkte der Stadt. In jedem Viertel füllen sich morgens einige Straßen mit den Ständen der Verkäufer.

 

Für einen Bummel durch Gemüse, Fleisch, Wurstwaren und Käse sollten wir jedoch den Markt am Campo de’ Fiori, einen der ältesten der Stadt, auswählen. Hierher begibt man sich noch auf der Suche nach dem Mythos, dem Bild, das die Hauptstadt durch Kino, Kunst und Dichtung in der Welt verbreitet hat. Im Schatten der Statue des Giordano Bruno kann man eine Explosion von Gerüchen und Farben beobachten. Gemüsehändler und „Vignaroli“ (Bezeichnung für Weinbauern oder diejenigen, die selbstangebaute Produkte direkt verkaufen) stellen stolz ihre mit Brokkoli, Salat, Artischocken und Kürbissen in jeder Form, Chilisträußen, weißen und roten Trauben oder Granatäpfeln geschmückten Stände zur Schau. Auch an Gewürzständen fehlt es nicht, und an manchen Stellen wird noch die antike „Misticanza” verkauft, eine Kombination von duftenden und leckeren Feldgemüsesorten, während die Fischhändler ihre Kunden mit lauter Stimme zum Kauf einladen.

 

Auch der Testaccio-Markt ist zu Recht sehr bekannt. Bis vor wenigen Jahren fand er auf der zentralen Piazza des Viertels statt, dann wurde er in eine überdachte Halle neben dem alten Schlachthaus verlegt. Es gibt hier fast alles. Es lohnt sich, bei einigen Verkäufern vorbeizugehen, die Kuttelbrötchen und verschiedene frittierte Speisen zum Mitnehmen in der Papiertüte anbieten. Ein Paradies für den Gaumen.

 

Ein Hauch von Welt im Herzen des Esquilins, dem multiethnischen Stadtviertel von Rom. Im Rauschen der Fremdsprachen und dem Mix an Düften und  Farben, die diesen Markt kennzeichnen, gibt es die Qual der Wahl zwischen den Ständen, die Fisch, Fleisch, Brot, Obst, Gemüse und Gewürze aus allen Teilen der Welt anbieten. Ein Kreuzungspunkt von Sprachen, Kulturen und Nahrungsmitteln: der Markt am Esquilin vereint typisch italienische Produkte wie Artischocken, Zichorie und Oliven mit exotischen Produkten, die in anderen Teilen der Stadt schwer zu finden sind. Außer den Nahrungsmitteln kann man in einem anderen Teil des Markts auch Bekleidung, Stoffe, Taschen und Schuhe kaufen, auch hier ist alles außerordentlich exotisch.

 

Und der Wein, der unbestrittene Herrscher der römischen Tischkultur, der in jeder Trattoria, Osteria und „Fraschetta“ serviert wird? Der aus den ländlichen Gegenden und den Schlössern auf Weinkarren nach Rom kam? Rot, weiß, rosé, schäumend, „anregend“. Es lohnt sich einen Auflug zu den Castelli, den Schlössern, zu machen. Genießen Sie den Wein mit Porchetta (Spanferkel), langsam am Feuer gebratenes Schwein, aromatisch gewürzt.

 

Und da Sie nun schon in Ostia sind, sollten Sie sich einen Teller Spaghetti mit Tellmuscheln bestellen und einen idyllischen Sonnenuntergang genießen, der das römische Meer in rosarote Farbe taucht.

san giovanniIn Rom gibt es viele Kirchen von historischer Bedeutung. Einer der wichtigsten ist die frühere Papstkirche San Giovann in Laterano. Starten Sie den Besch  direkt von Ihrer Ferienwohnung oder Ihrem Bed&Breakfast-Zimmer. Für die nachstehenden Informationen bedanken wir uns beim römischen Touristenbüro.

 

Die als “Mutter aller Kirchen des Erdkreises ” bezeichnete Kirche San Giovanni in Laterano ist das ideale Bindeglied zwischen Heidentum und Christentum. Sie war ursprünglich als Ort für öffentliche Versammlungen  und Gerichtssitzungen gedacht; mit der Verbreitung des neuen Glaubens wurde sie in eine majestätische Kirche umgewandelt, die einer großen Anzahl von Gläubigen Platz bot.


Die heutige Basilika wurde über der von Konstantin um das Jahr 314 errichteten Basilika auf dem Grundstück gebaut, das nach den ursprünglichen Eigentümern, der römischen Familie der Laterani, benannt ist. Die Kirche wurde im Lauf der Jahrhunderte wiederholt beschädigt und wieder aufgebaut und ständig bereichert.


Die beeindruckende Fassade aus dem achtzehnten Jahrhundert geht auf den Architekten Alessandro Galilei zurück und bildet einen idealen Übergang zum prachtvollen Inneren, der von Francesco Borromini im Auftrag von Papst Innozenz X. Pamphili im Hinblick auf das Jubiläum von 1650 gestaltet wurde.


Bei dieser Restaurationsarbeiten wurde die fünfschiffige Struktur beibehalten,  ebenso die prächtige Kassettendecke des Mittelschiffs.


Wenn Sie schon in der Basilika sind, lohnt sich ein Besuch des Museums, in dem kostbare Paramente und Ornate ausgestellt sind; im Kreuzgang, ein Meisterwerk kosmatischer Kunst, sind architektonische Elemente, Statuen und Zierwerk aus der alten Basilika untergebracht.

popoloDer Palazzo Farnese, einer der schönsten Renaissancebauten Roms, wurde 1514 von Antonio Sangallo begonnen, von Michelangelo fortgeführt und von Giacomo della Porta vollendet. Falls Ihre Ferienwohnung bzw. Unterkunft in der Nähe des Campo di Fiori liegen sollte, sind es nur ein paar Schritte zu dem Prachtbau. Für die nachstehenden Informationen bedanken wir uns beim römischen Touristenbüro.

Palazzo Farnese gehörte in der Renaissance einer der angesehensten Familien Roms und ist heute Sitz der französischen Botschaft. Um den Palazzo besichtigen zu können müssen Sie je nach Saison und Anzahl der Personen 1 bis 4 Monate vorher einen Termin buchen; die Führungen sind ausschließlich in französischer bzw. italienischer Sprache; es sind keine Dolmetscher für andere Sprachen zugelassen.

Die Führungen sind gratis und werden ausschließlich von Mitarbeitern der Botschaft durchgeführt. Die Buchungen können individuell oder für Gruppen bis zu 20 Personen vorgenommen werden. Es ist nur ein Besuch im Jahr je Organisation (Kulturverein, Universität und /oder Person) möglich.

Vergessen Sie nicht, einen gültigen Personalausweis mitzunehmen (keine Fotokopie). Es ist nicht gestattet, Fotos oder Filmaufnahmen zu machen, große Taschen oder sonstige große Gegenstände sind nicht zugelassen (weder Aufbewahrung noch Garderobe vorgesehen).

Online-Reservierungen können hier vorgenommen werden: www.inventerrome.com

Adresse: Piazza Farnese, 67.

 

 

 

aquaNach einer Übernachtung in einer Ferienwohnung oder einem bed&breakfast-Zimmer hat man viele Möglichkeiten, in Rom etwas zu entdecken.

 

Eine davon ist der  Parco degli Acquedotti, der zum Regionalpark „Via Appia Antica“ gehört. Er eignet sich hervorragend für einen Ausflug und ist einer der interessantesten Parks in Rom: Der Parco degli Aquedotti. Die Römer bevölkerten am Sonntag, am ersten richtig warmen Frühlingstag, den Park und grillten, spielten oder dösten einfach unter den herrlichen Pinien entlang der imposanten Aquädukte.

 

Er liegt zwischen Via Appia ud Via Tuscolana und wird durch Via Lemonia, Via delle Capannelle, Via Appia und Via del Quadraro begrenzt. Das Gebiet wird durch sieben Aquädukte und andere antiker Bauwerke gekennzeichet wie z.B. Villa delle Vignacce und der alte Gutshof „Casale di Roma Vecchia“.

 

Zu sehen sind die Aqua Claudia auf der einen Seite des Parks, die im Jahr 52 nach Christus fertiggestellt wurde. Auf der anderen Seite zieht sich die Aqua Marcia entlang, die niedriger ist als die Aqua Claudia und um 140 vor Christus gebaut wurde. Die Aqua Marcia bringt noch heute über viele Kilometer Wasser aus den Bergen nach Rom.

 

Vorhandene Aquädukte: Anio Vetus und Anio Novus, Aqua Marcia, Tepula, Iulia, Aqua Claudia und Acqua Felice; letzterer stammt aus der Renaissance-Zeit. Er wurde 1585 von Sixtus V. unter Anwendung der Arkaden des Aquädukts Marcio errichtet und ist heute noch in Betrieb.

 

Weitere Informationen unter www.parcoacquedotti.it (auf italienisch)

 

 

 

orto botanicoNach einem gemütlichen Frühstück in einer Ferienwohnung oder einer bed&breakfast-Internkunft, bieten sich viele Möglichkeiten, etwas zu unternehmen.

 

Eine davon ist der Orto Botanico, der Botanische Garten von Rom hat eine Ausdehnung von zwölf Hektar Parkgelände und rund 2.000 Quadratmeter Gewächshäuser und ist einer der größten Italiens.

 

Die Pflanzensammlungen sind nicht allein vom wissenschaftlichen Standpunkt aus von besonderem Interesse , sondern vor allem für die Art des szenischen Aufbaus des Ambiente, der dem Besucher eine Vorstellung der ursprünglichen  Umwelt der verschiedenen Pflanzengattungen vermittelt.

 

Der Botanische Garten gehört außerdem zu den Einrichtungen, die gehbehindertenrecht ist: für sie ist extra ein Pfad eingerichtet worden, außerdem stehen zwei batteriebetriebene Fahrzeuge zur Verfügung, um sich auch hügelaufwärts bewegen zu können.

 

Für Sehbehinderte wurde zudem ein “Duftgarten” eingerichtet: die Klassifizierung der darin befindlichen Pflanzen ist auch in Brailleschrift ausgeschrieben.

 

Der Eintritt in den Botanischen Karten kostet acht Euro.

 

Adresse:

Largo Cristina di Svezia, 24

 

Weitere Informationen unter https://web.uniroma1.it/ortobotanico/en (Englisch).

 

 

 

schildkrötenbrunnenNach einem gemütlichen Frühstück in ihrer Ferienwohnung oder einer bed&breakfast-Internkunft, bieten sich viele Möglichkeiten, etwas zu unternehmen.

 

Eine davon ist der Fontana delle Tartatarughe - der Schildkrötenbrunnen, einer der schönsten Brunnen Roms, der sich mitten in der römischen Altstadt erhebt. Er befindet sih an der Piazza Mattei.

 

Dieser sehensweter wurde gegen Ende des sechzehnten Jahrhunderts nach einem Entwurf von Giacomo della Porta verwirklicht. Seine Entstehung ist mit einer romantischen Legende verbunden.


Angeblich wollte der Herzog Mattei seinem zukünftigen Schwiegervater, der starke Zweifel an ihm hatte, beweisen, dass er ein mächtiger und reicher Mann sei. Daher ließ er vor den Fenstern seines Palasts den wunderschönen Brunnen im Laufe einer Nacht errichten.


Die Bronzestatuen der vier Jünglinge mit erhobenem Arm, die die Schildkröten zur oberen Brunnenschale hinaufschieben, werden dem Bildhauer Taddeo Landini zugeschrieben, während die Schildkröten 1658 von Gian Lorenzo Bernini hinzugefügt wurden.

 

Quelle: Roma Sito Touristo Officiale

 

 

 

 

salinenNur wenige Gehminuten von den Ruinen von Ostia Antica entfernt, flussaufwärts, den Tiber entlang Richtung Rom, können Sie die typisch römische Landschaft kennenlernen, die hier von zahlreichen Entwässerungskanälen und einer Reihe von Pumpen geprägt ist. Wir befinden uns hier im Naturschutzgebiet Römische Küste. Es lohnt sich, die Ferienwohnung oder das Appartement in Rom für diesen Ausflug zu verlassen.

 

Die Trockenlegung und Urbarmachung erfolgte vor ungefähr einem Jahrhundert. Dadurch wurden die Böden in dieser Gegend fruchtbar und die Gegend konnte wieder für die Land- und Weidewirtschaft genutzt werden. Die Felder sind von Pinienhainen und Eukalyptusbäumen gesäumt. Die Geschichte des Anbaus von Eukalyptusbäumen in dieser Gegend ist besonders interessant. Diese Bäume wurden aus Australien importiert und bei der Trockenlegung gepflanzt, da sie über die Fähigkeit verfügen, Wasser aus dem Erdreich aufzunehmen.

 

Wenn man sich einmal die Ortsnamen in dieser Gegend ansieht, gibt es viele Hinweise auf das Salz. Auf den Landkarten findet man zum Beispiel die Via dei Monti del Sale (Straße der Salzberge) oder die Via delle Saline (Straße der Salinen). Dieses Gebiet von Ostia Antica heißt Saline di Ostia, der Name geht auf eine riesige Saline zurück, die sich hier früher befand. Sie war während der Römerzeit sehr wichtig und versorgte Rom während der Kaiserzeit. Römische Legionäre erhielten eine Zuteilung von Salz als Teil ihres Soldes. Davon leitet sich das Wort „Salär“ („Salarium“, von „sal“ – Salz) ab, in Italien ist noch heute das salario das Gehalt eines Arbeiters für seine Leistungen.

 

Das Salz, das aus den Salinen in Ostia stammte, war von ausgezeichneter Qualität. Im Tiber lagerte sich zunehmend Schutt ab, dadurch entfernten sich die Salinen immer weiter vom Meer und die Versorgung mit Meerwasser wurde immer schwieriger, daher wurde eine Verlängerung und Erweiterung der Flussmündung notwendig. Die Salinen erlebten ihre Blütezeit im Mittelalter, zur selben Zeit, als die kleine Siedlung zur Ortschaft Ostia Antica wurde.

 

Der Ort Ostia bestand aus einem befestigten Ortskern. Er lag an einer strategischen Stelle für die Kontrolle der Personen und Waren, die nach Rom gelangen sollten und auf dem Tiber flussaufwärts transportiert wurden. Der Ort hatte nicht nur eine Verteidigungsfunktion für die Tibermündung, sondern war das größte Zentrum für die Gewinnung von kostbarem Salz.

 

Mit der Salzgewinnung ist auch der Bau verschiedener Gebäude während der Renaissance verbunden, darunter das Casone del Sale, das sich heute auf dem Ausgrabungsgelände in Ostia Antica befindet (Sitz des Museums von Ostia Antica). All diese Gebäude waren, auch wenn zu unterschiedlichen Zeiten, zur Unterbringung von Menschen und Waren bestimmt. Das Casone del Sale wurde nach der Verlegung des Flusslaufes des Tibers im Jahr 1557 als Lagerhaus für die Salzvorräte genutzt.

 

Quelle: Roma Sito Touristo Officiale

 

 

 

 

Rom hat unglaublich viel an Attraktionen zu bieten. Beispielsweise lohnt es sich, die angemietete Ferienwohnung für einen Spaziergangzur Villa Torlonia zu verlassen, die ntorloniaur etwa zwei Kilometer entfernt ist von der Ponte Pia, einem Tor in der Aurelischen Mauer, liegt. Ein Ort, der auch Kindern Spass macht.

 

Das Gelände wurde 1797 von Giovanni Torlonia erworben und zu einem monumentalen Baukomplex erweitert (mit der Restaurierung wurde   der Architekt Valadier beauftragt). Doch   die Villa ist in die Lokalchronik und in die   Geschichte als “ Mussolinis Haus” eingegangen. In der Villa selbst sind von   Interesse die Limonaia (das Gewächshaus für Zitronenbäume) und die Jugendstilarchitektur der Casina delle Civette.



In der Nähe der Casina liegt die Ministadt Technotown. Hier können Kinder künstliche Vulkanausbrüche erleben, an einer Tagesschau teilnehmen, in der das Nachrichtenwesen erläutert wird, und eine virtuelle Zeitreise in das antike Rom unternehmen.

 

Adresse:
Via Nomentana 70

 

Quelle: Roma Sito Turistico Officiale

 

 

 

 

santa prassede 4abRaus aus der Ferienwohnung oder dem Appartementin Rom, rein in den Mosaiken-Spaziergang, den unser Kooperationspartner RomaCulta zusammengestellt hat. Dort können Sie diesen interessanten Spaziergang auch buchen.

 

Die thematische Führung umschliesst den einst volksbetontesten Hügel der mythischen Sieben: den Esquilin. Hier befand sich in der Antike die Suburra, das Armenviertel, hier versuchte der christliche Glauben zaghaft seine ersten Gehversuche und hier findet man Zeugnisse früh- und hochmittelalterlicher Kunst.

Eine andere Welt offenbart sich im symbolträchtigen jenseits-bezogenen Gedankengut des Mittelalters. Licht durchflutete Kapellen und Glasmosaike die wie Wandteppiche ganze Mauerzüge und Gewölbe überziehen. Das älteste christliche Monumental-Mosaik in Santa Pudenziana... . Ein Schatz nach dem anderen.

 

Eine der frühen Kirchen war Santa Prassede, sie wurde wohl im Auftrag von Papst Siricius (384-399) erbaut. Von 817 bis 824 ließ Papst Paschalis I. die Kirche von Grund auf neu errichten und seitdem kaum verändert. Das Besondere am Bau ist die Ausstattung die stark auf frühchristliches Gedankengut zurückgeht, was dem Geist der Epoche entsprach ("Karolingische Renaissance"). Im Inneren betrachten wir die Kapelle des Hl.Zeno, im 8.Jhd. als „Paradiesgarten“ mit atemberaubenden Mosaiken bedeckt.

 

Zweites Ziel ist Santa Maria Maggiore. Sie gilt als die erste Marienkirche der Christenheit, wo seit deren Gründung täglich eine Messe gelesen wird. Kolumbus schenkte sein erstes Gold aus „Amerika“ zum Überzug der Holzdecke. Sie verbirgt kostbare Mosaiken aus dem 6. bis 13.Jhdt. Zwei Päpste ließen sich hier begraben und bauten frühbarocke Kapellen (Sixtus V. 1590 und Paul V. 1621).

 

Gleich ums Eck besuchen wir die Kirche Santa Pudenziana. Diese frühchristliche Titelkirche wurde wahrscheinlich im 4. Jahrhundert errichtet. Es gibt jedoch eine Überlieferung, nach der sie bereits von Bischof Pius I. erbaut wurde. In der Apsiskalotte sind die ältesten Mosaiken der Christenheit aufbewahrt, im Monumentalen imperialen Stil als die neue Religion ihre Institutionalisierung erfuhr. Der Stil ist noch realistisch, der römischen Ästhetik folgend, und (noch) nicht byzantinisch verformt.

 

Der Weg führt uns über den Colle Oppio weiter zur nahen Kirche San Clemente. An der Stelle des heutigen Kirchengebäudes befand sich einst ein römisches Privatwohnhaus, das im 1. Jh. n. Chr. erbaut worden ist. Im 2. Jh. wurde in dieses Haus ein Mithras-Heiligtum eingebaut. Im 4.Jh. entstand hier eine christliche Kirche, dem Hl.Klemens, dem vierten Papst nach Petrus geweiht, die im 12. Jh. von der jetzigen Oberkirche überbaut worden ist. Aus dieser Zeit stammt das Apsismosaik (1080), perfekt erhalten, eine lichtmystische Begegnung.

 

trevibrunnen rom bgIm November 2015 ist die über ein Jahr andauernde Baustelle am Trevibrunnen endgültigt abgebaut worden: ENDLICH erstrahlt der monumeltale Brunnen zu neuem Glanz. Allein schon, um ihn zu besichtigen, lohnt es sich, von der der Ferienwohnung oder dem Appartement in Rom zur Besichtigung aufzubrechen. Die Geschichte des Brunnens erzählt unser Kooperationspartner RomaCulta, bei dem Sie auch eine individuelle Führung besuchen können.

 

Die italienische Modegruppe Fendi bezahlte die Renovierung mit zwei Millionen Euro. Es wurden 15 Monate lang geschrubbt, gereinigt, geschabt, geklebt, konsolidiert, gekittet, ersetzt. Die Renovierung wurde dringend notwendig, der Wasserdruck hatte zu stark an der originalen Substanz genagt, Vogelnester hatten die Säulenköpfe zwar verschnönert aber stark in Mitleidenschaft gezogen.

 

Eine Kommission bestimmte sogar die zugelassene Porengröße des Baumaterials (Travertin-Kalkstein), nicht nur aus optischen sondern auch aus Erhaltungsgründen, um die Angriffsfläche zu verringern. Eine spezielle Schutz-Schicht wurde am Stein angepinselt.

 

Der Vorläufer des Trevibrunnen stammt schon aus augustäischer Zeit (1.Jhdt. v. Chr.). Hier endete die dafür errichtete Wasserleitung der "Acqua Virgo", des jungfräulichen Wassers, die vom Osten kommend (ca. 20 km von Rom) in die Thermen des Agrippa neben dem Pantheon endete. Der Brunnen diente vermutlich schon in der Antike als Schöpfbrunnen.

 

Seit jeher dient er Römern und Touristen als Treffpunkt zu jeder Tagesstunde. Die Worte (rechts) des amerikanische Romanciers Hawthorne von 1858 könnten von heute stammen.

 

Die Geschichte des Trevibrunnen ist als Metapher der Geschichte Rom zu lesen: an ein und derselben Stelle "schichtet" sich die Geschichte. Antike, Mittelalter, Neuzeit, Moderne.

 

Der Vorbau zum heutigen Brunnen geht auf einem Auftrag aus der Zeit des Urban VIII. Barberini zurück (17.Jhd.). Dieser Papst habe, so erzählt man, den Wein hoch besteuert, um die Fontana di Trevi ausbauen zu lassen. Daraufhin wären die Römer nur mit Wasser getränkt worden, weil der Wein zu teuer wurde.

 

Nicola Salvi gewann um 1730 den begehrten Auftrag von Clemens XII. Corsini. Die zwischen 1732 und 1751 mit der 20 m breiten und 26 m hohen, meisterhaft gestalteten hochbarocken Brunnenanlage lehnt sich an den Palast der Herzöge von Poli an. Aus dem "Salone Grande" konnten die Gäste der papstfreundlichen Herzöge auf die barocke Opernszene blicken. Obwohl der ursprüngliche Wasserdruck stärker war, beeindruckt noch heute das Rauschen des Wassers und begleitet den Besuch wie ein Orchester. Ein spätbarockes monumentales Wassertheater.

 

Heute wirkt freilich der Platz zu klein bzw. der Brunnenpalast zu groß. Man muss aber berücksichtigen dass der Brunnen eben gerade hier errichtet werden sollte, der Ort war historisch-symbolisch zwingend, die Architektur war zu berücksichtigen (ein so ähnliches Problem hatte z.B. ca. 70 Jahre früher Mr.Bernini am Petersplatz, auch wenn man die beiden Vorhaben nicht so direkt vergleichen kann).

 

Natürlich hat der Trevibrunnen ein Thema: er huldigt das Element Wasser. Oft wird miss-interpretiert: dem Künstler ging es weniger um die Darstellung der Naturgewalt die das Werk der Menschen bedroht, sondern ist als "ästhetisch-politisches" Bekenntnis des Architekten zu lesen. Salvi nimmt mit seinem Werk Partei, er gehörte dem eher konservativen Flügel jener Künstler an, die sich zu einer Kunst (zurück)bekannten, die die Naturbeobachtung und -nachahmung als Grundlage hatte. Eben gegen das zur Zeit aufblühende Rokoko (siehe Spanische Treppe, ein nahezu zeitgleiches Werk). Salvi eben nimmt Stellung: gegen das Frivole/Verspielte konzipiert er die Mittelpartie des Brunnens streng klassizistisch, wie ein römisch-antiker Triumphbogen aus dem der Gott der Meere auf einer Muschel "surft".

 

Deutlich erkennt man in den Details worauf sich die Kunst (als Ausdruck der vom Menschen idealisierten Natur) ableitet: sie "wächst" aus der Natur(-beobachtung) heraus.

 

 

 

palazzo spada innenhofEine schöne Ferienwohnung oder ein komfortables Appartement in Rom zu haben, ist unerlässlich, wenn man nach anstregenden Besichtigungen Ruhe sucht. Einen Besuch verdient zum Beispiel der Palazzo Spada mit seinem phantastischen Innenhof.  Lesen Sie die ausführliche Beschreibung unseres Kooperationspartners RomaCulta, bei dem Sie auch eine individuelle Führung buchen können.

 

Der Palazzo Spada Er beherbergt ein hohes staatliches Amt, den "Consiglio di Stato" (auf Deutsch Staatsrat oder auch Bundesverwaltungsgericht). Öffentlich zugänglich sind der Innenhof und die Kunstgalerie im 1.Stockwerk.

 

Das Gebäude ist ein Juwel des profanen Renaissancebaus: errichtet 1548 im Auftrag des Kardinal Capodiferro, ging er 1623in den Besitz des Kardinals Bernardino Spada über (daher der Name).

 

Die eher streng wirkende Architektur inspiriert sich an die florentinischen Stadtpalais, der Bezug zur Antike ist klar, v.a. in den Statuen und im plastischen Schmuck der in Nischen und Wandrücksprüngen die Fassade schmückt. Zitate aus Martial, Horaz und Vergil füllen die Tafeln am oberen Fries.

 

Der junge Kardinal und seine Kunstsammlung

 

Der junge und ehrgeizige Kardinal legte sich hier eine Kunstsammlung an, die auch zu repräsentativen Zwecken dienen sollte: in den festlichen Räumlichkeiten, geschmückt mit antiken Statuen, zeitgenössischen Gemälden und prunkvollen Wandbehängen wurde Macht ausgeübt.

 

Das Interieur ist erhalten geblieben, Kaliber wie Guercino, Guido Reni, Tizian, Orazio Gentileschi hängen seit 350 Jahren in der originalen Aufhängung an den brokatbesetzen Wänden.

 

Der Innenhof

 

Im Innenhof zeigt sich die gesamte Einfallskunst der Renaissance. Römische Gottheiten, Mischwesen, Kampfszenen: die Statuen und die Reliefs in den Friesen zwischen den Fenstern erzählen von einer idealisiert-vergangenen Epoche. Das "Alte" dient als Inspirationsquelle um das Neue zu interpretieren. Höchst fruchtbarer Zugang.

 

Die Galerie von Bernini

 

Im Innenhof kann man auch die illusionistische Galerie vom berühmten Barockkünstler Borromini zu bewundern. Der Kunstwert ist sehr hoch: eines der ersten Beispiele im Europa (um 1630-40) wo die sinnliche Wahrnehmung des Besuchers angesprochen wird. Die Barockkunst beginnt in Rom, wo die programmatischen Grundsteine für diese Kunst gelegt werden. In Nordeuropa wütet der 30jährige Krieg, in Rom blühen die Künste. Der Vorbildcharakter dieser "Spielereien" werden 100 Jahre kopiert/paraphrasiert werden (Würzburg, Versailles, Wörlitz etc.).

 

Die Galerie hat reinen Ergötzungs-Charakter - wurde also aus reinem Spaß beauftragt um das Staunen, die Verwunderung des Betrachters zu erwirken. Der schweizer Architekt Borromini "scherzt": die Galerie ist nur ca. 8m tief, er verzerrt die architektonischen Regeln um einen optisch-perspektivischen Erweiterungs-Effekt zu erzielen. Mit genauen mathematisch durchdachten Tricks schafft er es, den reellen Raum illusionistisch zu vergrößern.

 

Öffnungszeiten: Di-So 8.30-19.30 Uhr/ Eintritt: € 5,-.

 

 

 

 

casa di santa francesca romanaEine komfortable Ferienwohnung oder ein schönes Appartement im historischen Zentrum von Rom sind eine wichtige Voraussetzung, um sich in aller Ruhe auf interessante Besichtigungstouren vorzubereiten. Eine sehenswerte Oase in Rom ist zum Beispiel das ehemalige Ordenshaus Casa di Santa Francesca Romana Nachstend die ausführliche Beschreibung unseres Kooperationspartnesr RomaCulta, bei dem Sie auch eine individuelle Führung buchen können.

 

Vorgeschichte


Hierher zog es im Spätmittelalter das fromme Mädchen Francesca, die schon früh das Ordensleben teilen wollte. Dem entgegenzusetzen wurde sie von Ihrem Vater mit Lorenzo de Ponziani, dem Befehlshaber der päpstlichen Truppen von Rom, verheiratet. Nach "glücklicher" Ehe (Mutter von sechs Kindern) verstarb der Ehemann und Francesca kehrte zur monastischen Berufung zurück:  der Familienpalast in Trastevere wurde in ein Krankenhaus für Pestkranke ausgebaut, sie wurde Nonne und auch Oberin (15. August 1425), vom Papst Eugen IV. wurde der Orden anerkannt.

 

Aktuell

 

Vor Kurzem wurde das Gebäude in ein Hotel ausgebaut, wobei (bis jetzt) die Preise für die Lage erstaunlich niedrig ausfallen.


Die Ruhe und Abgeschiedenheit ist das Leitmotiv des Ortes, obwohl man in 10 Minuten am Hauptplatz des Stadtteiles jenseits des Tibers kommt. Der Platz ist ein Konzentrat an Geschichte: die Kirche Santa Maria in Trastevere ist Kunstschrein, wie empfehlen einen Besuch um ca. 14:00h wenn der Lichteinfall am Spektakulärsten ist.


Im ehemaligen Kreuzgang befindet sich ein Garten der mit ausgewähltem südländischen Bewuchs anmutet. Hier frühstückt man oder nimmt nach einem anstrengenden Tag eine Pause ein.

 

Kontakt

 

Casa di Santa Francesca Romana a Ponte Rotto
Via dei Vascellari, 61
I– 00153 Roma (RM)
Tel. 0039065812125


Web: www.sfromana.it/home-de.html

 

 

 

 

 

spadaNach einer Übernachtung in einer Ferienwohnung oder einem bed&breakfast-Zimmer hat man viele Möglichkeiten, in Rom etwas zu entdecken.

 

Auf der Piazza Capo di Ferro, in der Nähe der Piazza Farnese und Campo de’ Fiori, kann im Inneren des Palazzo Spada der perspektivische Gang von Borromini bewundert werden.
Der Gang wurde zwischen 1652 und 1653 angelegt und zählt zu den bekanntesten optischen Täuschungen aus der Barockzeit: Er hat eine Länge von 9 Metern doch die Architektur von Borromini vermittelt den Eindruck eines weit längeren und weiteren Raumes. Dieser Effekt wird durch verschiedene Faktoren erzeugt, wie zum Beispiel dem ansteigenden Boden, die konvergierend angeordneten Wände und der nach unten verlaufende Bogengang sowie die seitlichen Säulen, die sich nach hinten verkleinern.


Nach dieser eindrucksvollen Augentäuschung lohnt sich eine Besichtigung im Inneren der Räume der Galleria Spada, wo Sie die Privatsammlung des Kardinals Bernardino Spada bewundern können, bestehend aus Gemälden, antiken Skulpturen sowie historischen Einrichtungsgegenständen und Möbelstücken.

Eine ungewöhnliche Besichtigung in einer der bekanntesten Zonen von Rom.

Adresse: Vicolo del Polverone, 15/b

Reservierungen: www.gebart.it

Internet: http://galleriaspada.beniculturali.it

Öffnungszeiten: Montag bis Sontag von 8.30 bis 17.30 Uhr.

Quelle: Roma Sito Touristo Officiale

 

 

 

Mausoleo Lucilio Peto 670Nach einer Übernachtung in einer Ferienwohnung oder einem bed&breakfast-Zimmer hat man viele Möglichkeiten, in Rom etwas zu entdecken.

 

Das Mausoleum von Marcus Lucilius Paetus (aus den letzten Jahren des 1. Jahrhunderts) wurde 1887, in etwa 6 m Tiefe im Vergleich zur heutigen Höhe, bei Instandsetzungsarbeiten der ehemaligen Vigna Bertone, entdeckt.

 

Es handelt sich dabei um einen Rundbau mit Zylinder (etwa 34 m Durchmesser und eine Höhe von 16 m) und einem Kern aus Beton, verkleidet mit einem Parament aus Travertinblöcken, der von zwei einfachen Zackengesimsen umgeben ist.

 

In der Mitte der Hauptfassade befindet sich eine Inschrift auf einer Marmorplatte, die das Mausoleum einem vermögenden Mitglied der Gens Lucilia zuschreibt: Lucilius Paetus, aus der Tribus Scaptia, Militärtribun, Präfekt der Handwerker und der Reiterei, der noch zu Lebzeiten dieses Grab für sich und seine Schwester Lucilia Polla errichten ließ.

 

Durch einen Hintereingang gelangt man ins Innere des Mausoleums. Ein Flur führt zur Grabkammer: diese weist einen kreuzförmigen Grundriss auf, mit drei Nischen, in denen andere Totenbetten situiert waren. Anschließend wurde das Mausoleum verlassen und in der trajanischen Zeit fast vollständig vergraben.

 

Adresse: Via Salaria, 125

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Telefonische Buchung:  060608

Internet: http://www.sovraintendenzaroma.it/i_luoghi/roma_antica/monumenti/mausoleo_di_lucilio_peto

 

Quelle: Roma Sito Touristo Officiale

 

 

 

hausmuseumNach einer Übernachtung in einer Ferienwohnung oder einem bed&breakfast-Zimmer hat man viele Möglichkeiten, in Rom etwas zu entdecken. Zum Biepsiel die Casa Museo.

 

„Haus-Museen“ (Casa Museo) sind zum Museum umgewandelte Wohnhäuser. Die Einrichtung, Bücher, Erinnerungen ud alltäglichen Gebrauchsgegenstände gehören zum Ausstellungsparcours. Die originalgetreu rekonstruierten Räumlichkeiten ermöglichen dem Besucher, in die Welt des Künstlers einzutauchen.

 

Unser Spaziergang beginnt in via del Seminario nº 87 wo Casa Museo Musumeci Greco liegt; an der Piazza di Spagna, die Hausummer 31 steht für das Haus, wo Giorgio De Chirico von 1947 bis zu seinem Tod im Jahr 1978 wohnte. Es kann von Dienstag bis Freitag nach Anmeldung unter der Nummer 06 6796546 besichtigt werden.

Ebenfalls an der Piazza di Spagna, an der Hausummer 26, liegt das Keats-Shelley-House, wo der englische Dichter der Romatik  John Keats im Februar 1821 im Alter von 25 Jahren starb.

Weiter rechts in Richtung Piazza del Popolo, an der Hausummer 18, liegt das Goethe-Haus, wo der Dichter während seines Aufenthalts in Rom zusammen mit dem Maler Tischbein lebte.

Unser Spaziergang zur Erkundung der Haus-Museen führt nun zum Haus von Mario Praz (1896 – 1982), international bedeutender Anglist und Kritiker. Zum Haus gelangt man auf einem kurzen Weg von Via del Corso über die beeindruckende Piazza Fontanella Borghese.

Im Herzen der Villa Borghese befindet sich das Museum Pietro Canonica; die Privatwohnung im ersten Stock mit vielen wertvollen Einrichtungsobjekten und piemontesischen Gemälden aus dem 19. Jahrhundert, das Atelier des Bildhauers im Erdgeschoss und die Ausstellungssäle, wo man die meisten seiner Werke betrachten kann: ein kleines, dem Künstler Pietro Canonica (1869-1959) gewidmetes Juwel.

Im Norden Roms, im Museum „Fondazione Venanzo Crocetti“ werden über hundert Werke aufbewahrt: Bronze- ud Marmorfiguren, Steine und Gemälde des Bildhauers Venanzo Crocetti (Giulianova 1913 - Rom 1998).

Im historischen Monumentalpark „Villa Strohl-Fern“ befindet sich hingegen das Atelier des Malers Francesco Trombadori (Siracusa 1886 – Rom 1961), eine herausragende Persölichkeit der „Römischen Schule“.

Bemerkenswert sind außerdem das Haus-Museum  „Casa Museo Alberto Moravia“ mit der Wohnung des Schriftstellers, wo sich auch seine persönliche Bibliothek befindet; die Arbeitsräume von Luigi Pirandello, letzte Wohstätte des Schriftstellers, und das 1996 als „Casa Museo“ eingeweihte Haus-Museum „Giacinto Scelsi“ mit den Instrumenten, dem Klavier und allen Möbeln des Conte d'Ayala Valva (1905-1988), der in der Musikwelt unter dem Namen Giacinto Scelsi bekannt war.

Den Abschluss unserer Wegstrecke bildet das Haus-Museum des Schriftstellers Hendrik Andersen (1872 –1940). Es befindet sich in der Via Pasquale Stanislao Mancini 20, in der Nähe von Piazzale Flaminio.

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Quelle: Roma Sito Touristo Officiale

 

Galleria sciarra1Ab 1882 wurde das gesamte, im 17.Jh. entstandene Viertel zwischen Via del Corso, Via Minghetti und Via delle Vergini einer tiefgreifenden Renovierung unterzogen. Die Arbeiten wurden im Auftrag des Fürsten Maffeo Sciarra von Giulio De Angelis, dem merkwürdigsten und ruhelosesten römischen Architekten seiner Zeit,  geplant. Zu dem Komplex gehört u.a. auch die Galleria Sciarra im Innenhof des gleichnamigen Palazzo, die Via Minghetti mit der Piazzetta dell’ Oratorio verbindet. In unmittelbarer Nähe gibt es viele Ferienwohnungen und Pensionen.

Die Zugänge zur Galerie, eine Struktur aus Eisen und Glas, sind mit Gußeisensäulen geschmückt; der Mittelteil wurde zwischen 1885 und 1888 von dem Maler Giuseppe Cellini mit Enkaustik-Technik, bei der in Wachs gebundene Farbpigmente heiß auf den Maluntergrund aufgetragen werden, dekoriert. Die Vorlagen für die Dekorationen wurden von dem Literaturkritiker Giulio Salvadori geliefert und mit Jugendstilmotiven mit Anklängen an die etruskische und römische Ikonographie verwirklicht.

Das vorherrschende Thema ist die Verherrlichung der Frau in ihrer Funktion als Hüterin des Herdes, als Ehefrau und Mutter, wie es der bürgerlichen Auffassung nach der Einheit Italiens entsprach. Im oberen Teil sind zu sehen La Pudica, La Sobria, La Forte, L’ Umile, La Prudente, La Paziente (die Schamhafte, die Nüchterne, die Bescheidene, die Vorsichtige, die Geduldige); auf der gegenüber liegenden Seite La Benigna, La Signora, L’ Amabile, La Fedele, La Misericordiosa (die Wohltätige, die Dame, die Liebenswerte, die Treue, die Mitleidsvolle). Im unteren Abschnitt: auf der einen Seite La cura del giardinaggio, La conversazione, Il pranzo domestico, Il trattenimento musicale, L’ esortazione della carità (Gartenpflege, Konversation, Sonntagsessen, musikalische Unterhaltung, Aufforderung zur Barmherzigkeit); auf der anderen Seite La conversazione galante, La toeletta, Il matrimonio, La cura dei figli (Galante Konversation, die Toilette, Hochzeit, die Pflege der Kinder).

Die Adresse der Galleria Sciarra: Via del Corso 239

Leider kann das Gebäude nur von außen betrachtet werden.

Quelle: Roma Sito Touristo Officiale

giordano bruno monument wb

An einem der lebendigsten Plätze Roms, am Campo de' Fiori, ist ein kleines Portrait Martin Luthers zu entdecken, versteckt im Sockel des Denkmals des Giordano Bruno, im Medaillon des Lucilio Vanini.

 Dieser kleine Beitrag ist dem Luther-Jahr 2017 gewidmet, nachdem wir seit geraumer Zeit begeisterte Rombesucher auf Luthers Spuren in Rom führen.

Giordano Bruno brannte an dieser Stelle am 17.Februar 1600. Nach acht Jahren harter Haft in der Engelsburg und verschiedenen Foltergängen wurde der Mönch aus Süditalien von der Inquisition am Scheiterhaufen verurteilt. Der weitgereiste Dominikaner wandte sich vom katholischen Weltbild ab, propagierte einen universellen Pantheismus und lehrte als Philosoph, Mathematiker und Physiker an verschiedenen Universitäten Europas, u.a. in London, Wittenberg und Prag.

Der Brand von Giordano Bruno 1600.

Er lebte in einer äußerst komplexen Zeit, die als Gegenreformation bekannt ist: die Lehren Luthers spalteten Europas christliche Einheit unter päpstlicher Ägide, die Gewalt der römisch apostolischen Kirche war bedroht, die Macht des Papstes (und der Bischöfe) musste behauptet werden. Wenige Jahrzehnte später wird dies auch Galileo Galilei zu spüren kriegen als ihm seine heliozentrisch orientierte Wissenschaft zum Verhängnis werden wird.

Giordano Bruno (gest. 1600) als auch Licilio Vanini (gest. 1609) teilen das selbe Schicksal: beide starben am Scheiterhaufen für ihre Ideen, ohne ihre Theorien zu widerrufen.

Das Monument in der Mitte des Platzes stammt von 1889 und hat eine interessante wie turbolente Geschichte. Es wurde vom Italienischen Künstler Ettore Ferrari erdacht, der ein dezidierter Kirchenfeind und Logen-Bruder war. Der Zeit entsprechend war die politische Lage Roms gespalten: die Stadt gehörte seit 1871 nicht mehr dem Papst, die neue Stadtverwaltung war aufgeklärt aber noch der Kirche verbunden. Die Errichtung des Monumentes wurde zum "casus belli", der damalige Papst Leo XIII. drohte im Falle einer Aufstellung sogar damit, nach Österreich zu übersiedeln.


Als Provokation galten u.a. die Darstellungen der "Freien Denker" die im Martyrium für ihre Ideen starben, zu sehen in den runden Darstellungen am Sockel des Monumentes (John Wycliff, Jean Huss, Erasmo da Rotterdam, eben auch Vanini, u.a.). Über die Errichtung des Monumentes debattierte halb Europa, Intellektuelle wie Victor Hugo oder Michail Bakunin nahmen dazu Stellung.

Das Standbild des Giordano Bruno wirkt düster und traurig. Der verhüllte Denker schaut trotzig und provokativ in Richtung Sankt Peter, die Kapuze tief ins Gesicht gedrückt, sodass man an keiner Tageszeit das Licht auf sein Antlitz scheinen sieht.

Quelle und Fotos: RomaCulta Kulturvermittlung

Individuelle Stadtführungen

Wohl dem, der sich nach der Führung in eine bequeme Ferienwohnung oder ein schönes Zimmer in einer Pension oder einem Hotel zurückziehen kann. Das gibt es alles bei uns. Sehen Sie sich auf den Seiten um und suchen sich ein passendes Angebot heraus. Und wenn Sie eine individuelle Führungen - im kleinen Kreis oder in einer größeren Gruppe - so sind Sie bei RomaCulta in besten Händen.